Was ist der Unterschied zwischen Selfie und Business Selfie?

von | Juli 29, 2025 | Fotografie Tipps | 0 Kommentare

Selfie oder Business Selfie? Warum Spontanität manchmal reicht – und wann Strategie alles verändert.

Ein Selfie zeigt dich. Ein Business Selfie zeigt, wofür du stehst.

Ich liebe Selfies. Wirklich. Ich mag diese kleinen Alltagsmomente, wenn man einfach das Handy zückt und festhält: Hier bin ich gerade. So sehe ich heute aus. Das ist mein Leben in diesem Moment. Diese Bilder sind ehrlich, nahbar, manchmal verwackelt – aber immer ein Stück echtes Ich.

Und doch: Wenn du ein Business hast, reicht dieses „echt“ allein nicht aus.

Denn Sichtbarkeit im Business braucht mehr als Präsenz. Sie braucht Richtung. Haltung. Und ja – auch eine Prise Strategie.

Willkommen in der Welt der Business-Selfies.

Selfie = Moment. Business Selfie = Mission.

Spontanität hat ihren Platz – aber eben nicht überall.

Ich sage nicht: Schmeiß deine Selfies in den digitalen Papierkorb. Um Himmels willen – nein!

Ich sage: Wisse, wann du welches Werkzeug einsetzt.

Selfies sind perfekt für Storys, Behind-the-Scenes, Einblicke in deinen Alltag. Sie zeigen deine Persönlichkeit, deine Echtheit, deine Stimmung.

Aber wenn du auf deiner Website deine Kundin willkommen heißt? Wenn du auf LinkedIn deine Expertise zeigst? Wenn du Vertrauen aufbauen willst, bevor jemand auf „Buchen“ klickt?

Dann braucht dein Bild Substanz. Intention. Wirkung.

Dann brauchst du ein Business Selfie.

Ein Business Selfie dagegen ist wie ein Brief an deine Lieblingskundin.
Du überlegst: Was will ich ihr zeigen? Was soll sie in mir sehen – Vertrauen? Klarheit? Kreativität? Wärme? Mut?

Du richtest deine Kamera nicht nur auf dein Gesicht – du richtest deine Energie auf eine Wirkung. Nicht gekünstelt, aber geführt. Nicht gestellt, sondern bewusst.

Es ist wie der Unterschied zwischen dem spontanen Tanz in der Küche und der Bühnenperformance mit Licht, Haltung und Dramaturgie. Beides hat seine Magie. Aber nur eines davon bringt Applaus UND Buchungen.

Was ist ein Business Selfie wirklich?

Ein Business Selfie ist kein gestelltes Hochglanzporträt. Es ist auch kein verkrampftes Bewerbungsfoto mit gekünsteltem Lächeln.

Es ist ein selbstgemachtes Porträt – aufgenommen mit Haltung. Und vor allem: mit Klarheit darüber, was du vermitteln willst.

Du überlegst VORHER:

  • Wie möchte ich wirken?
  • Was soll mein Gegenüber spüren? Vertrauen? Kompetenz? Mut? Kreativität?
  • Welche Farben, Requisiten, Lichtstimmungen passen zu mir und meinem Angebot?

Das klingt vielleicht nach viel – aber es ist nichts anderes als Personal Branding in Bildform.

Und genau das ist mein Ansatz: Weniger Perfektion, mehr Persönlichkeit – aber geführt, nicht zufällig.

Markenbildung beginnt mit Bildsprache

Du kannst 1.000-mal sagen, dass du für Klarheit, Leichtigkeit und Tiefe stehst – wenn dein Bild das Gegenteil zeigt, glaubt’s dir keiner.

Ein Business Selfie übersetzt deine Markenwerte visuell. Es erzählt deiner Wunschkundin auf einen Blick:

So fühlt es sich an, mit mir zu arbeiten.

Und dafür brauchst du keine Designagentur. Du brauchst Mut, ein bisschen Know-how – und den Willen, dich wirklich zu zeigen.

Und ja, auch ein bisschen Planung.

Planung ist kein Widerspruch zu Authentizität.

Das wird mir oft entgegengeworfen: „Aber dann ist es doch nicht mehr echt.“

Bullshit.

Authentizität bedeutet nicht, dass du ungeplant agierst. Es bedeutet, dass das, was du zeigst, mit dem übereinstimmt, was du bist. Und genau deshalb lohnt sich der Blick vorher in den Spiegel:

Wer bin ich – und was will ich mit diesem Bild transportieren?

Das ist keine Show. Das ist ein Commitment.

Mein ganz persönlicher Workflow für Business Selfies

Wenn ich mich für ein Shooting vorbereite – ob allein mit Stativ oder mit Kundinnen – dann gehe ich so vor:

1. Intention setzen: Wofür ist das Bild? Website, Freebie, Angebotsseite, Social Post? Soll es Vertrauen ausstrahlen, Klarheit, Wärme, Abenteuerlust?

2. Markenwelt aktivieren: Farben, Requisiten, Stimmung. Ich frage mich: Welche Geschichte erzähle ich im Bild?

3. Outfit & Stimmung: Ich ziehe an, worin ich mich stark fühle. Nicht zwangsläufig Business-Look – sondern stimmig. Authentisch. Echt. Und dann tanze ich mich locker. Ja, wirklich.

4. Technik vorbereiten:

  • Linse putzen (wirklich!)
  • Licht von vorn oder leicht seitlich – bitte kein hartes Mittagssonnenlicht
  • Kamera auf Augenhöhe oder leicht von oben
  • Handy im Portraitmodus, Raster aktiviert

5. Positionierung & Blick: Ich arbeite mit dem Goldenen Schnitt, suche eine ruhige Szene, achte auf die Tiefe im Bild. Und ich blicke nicht nur in die Kamera – ich blicke durch sie hindurch, hin zu der Frau, die ich erreichen will.

6. Nachbearbeitung: Nicht um mich zu verfremden – sondern um dem Bild den letzten Schliff zu geben: Helligkeit, Farbe, Klarheit. Wie ein Filter auf dem Gefühl, das ich zeigen will.

Was du brauchst, ist kein perfekter Plan – sondern ein sanfter Anstupser.

Manchmal vergessen wir, dass unser Handy nicht nur für To-do-Listen, Sprachnachrichten und Wetter-Apps da ist. Es ist eine Bühne. Ein Spiegel. Ein Werkzeug. Und ja – manchmal ein kleiner Arschtritt mit Kamera.

Ich habe mir z. B. einen Mini-Reminder in die Handyhülle gelegt. Da steht: „Zeig dich.“ Ganz einfach. Ganz direkt. Manchmal nehme ich’s nicht ernst. Und manchmal reicht dieser kleine Zettel, um das Handy einfach mal aufzustellen und draufzuhalten. Ohne zehn Gründe, warum heute nicht der richtige Tag ist.

Denn: Ein Foto, das du gemacht hast, ist besser als kein Bild. Punkt.

Vielleicht bist du müde. Vielleicht ist das Licht doof. Vielleicht sitzt die Frisur nicht. Aber vielleicht… ist da dieser Blick. Diese Wärme. Dieses Augenzwinkern. Dieses „Ich meine das ernst – aber ich lache trotzdem“.

Mutmuskel statt Selbstzweifel

Selbstporträts zu machen, ist wie Muskeltraining. Je öfter du es tust, desto leichter wird’s. Und irgendwann merkst du: Es geht gar nicht um dein Gesicht. Es geht darum, wie du dich zeigst. Ob du dich traust, dich zu zeigen. Ob du deiner Community in die Augen schaust – durch die Kamera hindurch.

Ich glaube nicht an perfekte Bilder. Ich glaube an Bilder mit Energie.
Ich glaube an Frauen, die sich trauen, auch wenn’s wackelt.
Ich glaube an Rebellinnen mit Lachfalten und Abenteurerinnen mit Ringlicht.

Und ich weiß: Wenn du losgehst – mit dem, was du hast – kommst du weiter als die, die noch abwarten.

Ein Bild kann Haltung zeigen. Oder nur Haut

Du entscheidest.

Ich wünsche mir, dass mehr Frauen sich mit ihren Bildern in ihrer Kraft zeigen. Nicht inszeniert. Aber mit Haltung. Nicht „mal eben nebenbei“. Sondern bewusst. Und mit einer Klarheit, die anzieht, statt abzuschrecken.

Denn ein Business Selfie ist kein Egotrip. Es ist ein Geschenk an die, die dich brauchen!


Deshalb lade ich dich ein: Fang an. Nicht perfekt. Sondern ehrlich. Und neugierig.

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Wer schreibt hier eigentlich?

Claudia Ludloff 2023

Hi. Ich bin Claudia: Ich bring dir bei, wie du mit deinem Handy Fotos machst, die nicht nach Zufall aussehen, sondern nach Bühne.

Kamera-Angst? Kenn ich. Deshalb gibt’s bei mir Workshops und Hacks, die dir Mut machen und dich sichtbar machen.

👉 Meinen allerersten Blogartikel habe ich 2019 veröffentlicht. Seitdem tippe ich mich durch Fotografie, Branding und Business-Sichtbarkeit.
👉 2011 habe ich mein Nebengewerbe Fotografie offiziell gestartet und gemerkt: Marketing war (leider) mehr mein Alltag als die Kamera.
👉 Nach einem Burnout habe ich beschlossen: Nie wieder 9-to-5. Heute baue ich mein Business so, wie es mir passt – frei und unabhängig.
👉 Corona hat mich nicht gestoppt, sondern zu meinem Signature-Thema geführt: Business-Selfies. Workshops, Kurse, Masterclasses. Alles, damit Frauen endlich selbstbewusst vor die Kamera treten.
👉 Und ja: Auch ich selbst habe unzählige Fotos gelöscht, bevor ich gelernt habe, dass es nie ums perfekte Gesicht geht, sondern um Haltung.
Mein Ziel: Frauen wie dich raus aus der Unsichtbarkeit, rein ins Rampenlicht. Ohne Technik-Drama, dafür mit echtem Selbstbewusstsein.
Ich freue mich darauf, dich auf deiner Reise zu begleiten und bin gespannt, welche großartigen Fotos du kreieren wirst!

Mehr erfährst du auf meiner Über-Mich-Seite.



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