Wenn ich die Kamera in die Hand nahm, war das Ergebnis immer gleich: unzählige Fotos geschossen, fast alle sofort gelöscht.
Nicht, weil ich nicht wusste, wie man gutes Licht oder den richtigen Hintergrund nutzt…, das ist seit über 20 Jahren mein Handwerk. Sondern weil ich mich selbst nicht zeigen wollte. Weil ich Angst hatte, mich zu zeigen und präsent zu sein!
Der Wendepunkt? Ich habe verstanden, dass meine Kundinnen nicht nur meine Arbeit sehen wollen, sondern die Person und ihre Haltung dahinter.
Also habe ich Wege gefunden, mich selbst mit dem Handy zu fotografieren.
Nicht zufällig, nicht zwischen Tür und Angel, sondern bewusst.
Heute „buche“ ich mir alle zwei Monate ein Shooting mit mir selbst. Ein festes Zeitfenster, in dem ich Bilder mache. Und zwar so, wie ich wahrgenommen werden will.
Und genau das ist der Unterschied:
Ich habe aufgehört, mich zu verstecken.
Ich nutze meine Kamera nicht nur für andere, sondern auch für mich.
Das zeigt mein Business, meine Haltung und hat mein Selbstbild komplett verändert.















